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Nepal – Gliederung des Landes

Nepal, dieses extrem bergige Land mit 64% der Landesfläche über 1000m ü. M., 28% über 3000m ü. M. und 10% über 5000m ü. M., lässt sich generell in drei Hauptzonen einteilen: die Tiefebene, das Mittelland und das Bergland.

  • Die Tiefebene, das Terai
  • Die Shivaliks, auch Churia-Hügelkette (bis 1500m) und die Mahabharat-Kette (2000-3000 m), das Mittelland
  • Das Bergland mit der Himalaya-Kette (bis 8848m), die Hochgebirgsregion

Das Terai

Teile der indischen Gangestiefebene erstrecken sich bis in den Süden Nepals hinein. Diese Ebene, das Terai, ist zwischen 25 und 80 km breit und mit Höhen von 70 bis 150m ü. M. hoch gelegene Flachlandstreifen, der sich parallel zur indischen Grenze schlängelt. Es bildet den fruchtbaren, kaum Erosionsgefährdeten und ganzjährig frostfreien südlichen Teil vor dem zentralen Bergland Nepals. Das Terai, tropisch bis subtropisch mit Monsunklima, war bis in die 50er Jahre aufgrund von Malaria kaum besiedelt. Heute leben im Terai 47% der Bevölkerung Nepals auf nur 14% der Landesfläche. Sehr gute Bewässerungsmöglichkeiten machen es zu einer landwirtschaftlich sehr ertragreichen Region.

Das Mittelland

Die Hügelkette der Shivaliks (bis 1500 m) und der Mahabharat (2000-3000 m) bilden den Übergang vom Flachland in das Mittelland. Dieses erreicht bewaldete und mit Terrassenfeldern angelegte Höhen bis zu 3000m ü. M. Im Mittelland leben 45 % der Bevölkerung auf 30 % der Landesfläche. Nördlich der Mahabharat Hügelkette grenzt ein weitläufiges Hügelland, welches das ursprüngliche, alt besiedelte Nepal darstellt.

Aufgrund hoher Reliefenergie verfügen nur wenige Teilgebiete im Mittelland über eine Straßenanbindung. Hierzu zählen das Kathmandu- und Pokhara Tal, sowie die Ortschaften Jiri, Mugling und Dumre.

Die Hochgebirgsregion

Das Hochgebirge des Himalayas erstreckt sich bis in Höhenlagen weit über 8000m ü. M. Die Schneegrenze in dieser Region liegt, verglichen mit den Alpen, beachtlich höher. Erst ab 5000m ü. M. findet sich dauerhafte Schnee- und Eisfelder. Generell ist die Hochgebirgsregion schlechter entwickelt als der Rest des Landes. Strassen sind nicht vorhanden und das Laufen zählt in dieser Region, wie auch im Mittelland, zu der üblichsten Fortbewegungsart. Lediglich vier Inlandsflughäfen verbinden die Gebirgsregion mit der Außenwelt. Als wichtigste Einnahmequelle zählt der Tourismus.

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