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Pokhara liegt ziemlich genau im geografischen Mittelpunkt des Landes und ist weniger ihrer historischen oder kulturellen Bedeutung, als vielmehr ihrer Lage wegen bekannt. Im Süden grenzt die Stadt an den Phewa-See (4,4 km², knapp 800m ü. M. und zweitgrößter See Nepals), im Norden an den südlichen Fuß des Annapurna-Massives. Mit 190.000 Einwohnern ist Pokhara die drittgrößte Stadt des Landes.
Fast die Hälfte aller heutigen Nepaltouristen macht einen Abstecher nach Pokhara. Die Stadt ist oftmals Ausgangspunkt für Trekking-Touren um das Annapurna-Massiv, zum Annapurna-Basis-Lager, nach Mustang oder zu den Himalaya-Vorbergen. Vom südlichen Stadtrand und von den umliegenden Bergen bietet sich eine außergewöhnliche Aussicht auf den nahen Himalaya-Hauptkamm mit den drei Achttausendern Dhaulagiri, Annapurna und Manaslu. Ganz in der Nähe zu Pokhara befinden sich zudem die spektakulären Devi Wasserfälle.
Pokhara war bis zur Entmachtung Tibets durch die Chinesen ein wichtiger Handelsort zwischen Indien und Tibet.
Zwischen Kathmandu und Pokhara gibt es täglich Flugverbindungen, eine Busfahrt dauert in der Regel acht Stunden.
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