Eine der klassischen langen Trekking Routen der Welt überquert im ersten Teil der traditionellen Expeditionsroute von Jiri bis zum Mount Everest einen Bergkamm auf den anderen. Halb mittelalterliche Dörfer klammern sich an die terrassenförmig angelegte Berglandschaft, weiter oberhalb ragen mysteriöse Gompas (buddhistische Gebetsstätten) empor.
Ländliches Leben, welches sich in den letzten Jahrhunderten kaum änderte, umgibt den Trekking Reisenden, Gedanken heraufbeschwörend und so gänzlich anders als die westliche Kultur. Schnell fügt sich der Reisende in den Trekking Lebensstil ein; Mobiltelefone und andere moderne Errungenschaften sind schnell weit hinter sich und die Wiederentdeckung von Einfachheiten wie einem glühenden Sonnenuntergang, die Magie von aufflackernden Flammen oder der Genugtuung des Schlafes, um die körperlichen Strapazen des Tages zu besänftigen, setzt ein.
Drei Gebiete in Nepal sind durch ihre landschaftlichen Reize und durch ein festes Netzwerk an einheimisch geführten Hütten zur Übernachtung und Verpflegung bei so vielen Trekking Reisenden beliebt geworden: die Everest Region (Khumbu Region), die Annapurna Region nördlich von Pokhara und das Langtang Gebiet nördlich von Kathmandu.
weitere Artikel zu Trekking:
Begibt sich der Mensch in extreme Höhen ist dies eine Herausforderung an den Körper, es zeigt aber auch, wie komplex die Adaptionsfähigkeit des Menschen ist, welcher gewöhnlich diese Erfahrung überleben wird. Im allgemeinen Sprachgebrauch als Höhenkrankheit bezeichnet, kann AMS (Acute Mountain Sickness) jeden Trekking Urlauber ab Höhen von 3000m ü. M. befallen. Sie wird durch zu schnellen Höhenanstieg ausgelöst und kann, falls die ersten Warnzeichen nicht beachtet werden, fatale Folgen haben... Artikel weiterlesen
Die Aussicht auf das erste Trekking Abenteuer im Himalaya Gebirge kann sowohl entmutigend als auch spannend und fesselnd sein. Verglichen mit einem Bushwalking im australischen Outback ist das Trekking in Nepal jedoch eine komplett andere Erfahrung. Es ist weniger ein hineinspringen in ein Wildnisgebiet um der Zivilisation zu entkommen... Artikel weiterlesen
Nepal, lange gegenüber ausländischen Einflüssen und kolonialen Mächten argwöhnisch eingestellt, begann mit der Öffnung seiner Grenzen 1948. Die ersten Touristen kamen 1955 und es dauerte weitere 10 Jahre bis die ersten kommerziellen Trekking Angebote auftauchten. Das Konzept ähnelte dabei den Expeditionstouren der Bergsteiger von damals und heute, mit professionellen Führern, Trägern und Zelten. Diese Art erwies sich als äußerst erfolgreich und im Wesentlichen ist dieses Format auch heute noch von vielen Trekking Agenturen im Programm... Artikel weiterlesen
Die meisten Leute wissen instinktiv, ob sie sich in einer Gruppe oder alleine beim Trekking wohler fühlen. Die Infrastruktur in den meisten Trekking Gebieten ist heutzutage so gut, das viele Möglichkeiten dem Reisenden zur Verfügung stehen... Artikel weiterlesen
Entlang der Hauptwege sprenkeln sich die privat geführten Teehäuser und Lodges. Sie bieten alles von einer einfachen Tasse Tee bis zu einer vollen Mahlzeit mit Übernachtungsmöglichkeit im Bett. Für das gesamte Trekking ist es nicht nötig das Essen oder ein Zelt mitzuführen. Teahouse Trekking, wie es gewöhnlich genannt wird, ist einfach zu organisieren und billig. Legt man Luxusstandards beiseite, decken 15Euro einen Tag mit Essen und Übernachtung locker ab... Artikel weiterlesen
Die ursprüngliche Idee vom Trekking beschwört Bilder von schwer beladenen Trägern, Sherpas welche die Zelte befestigen und Küchenpersonal, welches prächtiges Abendessen auf einen mit Tischtuch überzogenen Tisch serviert, herauf... Artikel weiterlesen
Mit einer guten Wanderkarte oder einem guten Reiseführer ist es nicht nötig einen Guide für die Haupttrekking Routen zu engagieren. Die Lodges und Teehäuser sind unmöglich zu verfehlen, den Richtigen Weg zu finden ist gelegentlich etwas schwieriger aber machbar und einfaches Englisch wird überwiegend verstanden. Trotz allem kann das Trekking mit Einheimischen unterhaltsamer und aufschlussreicher sein... Artikel weiterlesen
Die Everest Region, oftmals auch als Solu Khumbu Region bezeichnet, ist in der ganzen Welt für seinen höchsten Berg bekannt. Der Mount Everest, oder Sagarmatha wie ihn die Bewohner Nepals nennen, erhebt sich 8848m in den Himmel. Eine Trekking Tour zum Basislager des Mount Everest zieht Abenteurer aus der ganzen Welt an... Artikel weiterlesen
Insgesamt acht Gebiete in Nepal sind als Nationalparks ausgezeichnet. Für diese, Everest, Langtang, Rara, Royal Chitwan, Shey, Phoksondo, Khaptad, Bardia und Barun benötigt man eine Nationalparkausweis, welcher an den jeweiligen Parkeingängen gegen eine Zahlung von 1000 Rupien ausgestellt wird. In der Annapurna Gegend fällt eine Gebühr von 2000 Rupien an, welche zur Erhaltung der Region und für den Umweltschutz entrichtet wird... Artikel weiterlesen
Für das Trekking, unbeachtet der Saison, benötigt man überwiegend lockere und leichte Bekleidungsstücke für die warmen Tage. Oberhalb von 3000m ü. M. sind die Tage kühler und eine Auswahl an kombinierbaren, warmen und winddichten Schichten ist am Besten. Diese Schichten sind ausreichend für die Abende in den Lodges von April bis Oktober. Für die restlichen Monate im Jahr ist eine dicke Daunenjacke für die höheren Regionen essentiell... Artikel weiterlesen
Das Klima Nepals wird wesentlich durch den Sommermonsun geprägt, der zwischen Juni und September den Grossteil der Niederschläge mit sich bringt (80 bis 90 Prozent). Die Nachmonsunzeit, vor allem die Monate Oktober und November, sind ideal für Hochtouren. In dieser Zeit regnet es fast nie, die Tage sind warm, die Nächte kühl und es ist eine sehr gute Fernsicht vorhanden... Artikel weiterlesen
Nepal besitzt heute ein gut entwickeltes Hüttensystem in der Solu Khumbu, Annapurna und Langtang Region. Nepal ist trotz allem ein Entwicklungsland und zählt zu den ärmsten in der Welt. Ein Vergleich mit den Berghütten der Alpen wäre demnach unangebracht... Artikel weiterlesen
Für die meisten Trekking Touristen und Expeditionen beginnt der Mount Everest Trek in Lukla. Überraschenderweise wurde Lukla ursprünglich nicht für Touristen geplant. Die Absicht von Sir Edmund Hillary und seinen Partnern hinter dem Aufbau eines Rollfeldes im Jahre 1964 lag in der Vereinfachung des Nachschubs für die zunehmenden Projekte die sie unternahmen... Artikel weiterlesen
Jiri stellt das Ende der Strasse in die Berge dar. Obwohl diese derzeit bis Bhandar ausgebaut wird, ist Jiri die Endstation für alle Busse. Für den Weg von Jiri nach Namche sollte man zwischen sieben und neun Tagen einplanen. Es gibt sehr gute Lodges entlang der Hauptroute und da diese nur wenige Stunde auseinander liegen, ist eine Reiseplanung bis ins kleinste Detail nicht nötig. Man sollte einfach seinem Gefühl folgen und auf den Rat von anderen Trekking Reisenden hören... Artikel weiterlesen
Der Everest Trek ist der klassische Anmarschweg zum höchsten Berg der Welt. Daher erhält er wahrscheinlich auch seine Faszination, obwohl der Weg an sich wenige, spektakuläre Fernsichten auf den Himalaya bietet. Erst ab Namche schwelgt man in Ausblicken auf die Achttausender Everest, Lhotse, Cho Oyu, Makalu, und zahlreiche Sieben- und Sechstausender... Artikel weiterlesen
Der Körper braucht Zeit, um sich auf den mit zunehmender Höhe absinkenden Luftdruck einzustellen und dies bedeutet dramatische Veränderungen in den chemischen Vorgängen im Körper (bei der Atmung und im Blut). Bei 5500m ü. M. beträgt der Luftdruck etwa nur noch die Hälfte dessen wie auf Meeresniveau... Artikel weiterlesen