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Nepal – Trekking – Allgemeines

Die Aussicht auf das erste Trekking Abenteuer im Himalaya Gebirge kann sowohl entmutigend als auch spannend und fesselnd sein. Verglichen mit einem Bushwalking im australischen Outback ist das Trekking in Nepal jedoch eine komplett andere Erfahrung. Es ist weniger ein hineinspringen in ein Wildnisgebiet um der Zivilisation zu entkommen.

Viel mehr führen die Wege in eine Landschaft fernab von Strassen, vorbei an kleinen Dörfern, welche wie in einem Zeitloch gefangen zu scheinen sein, und entlang von Terrassenfeldern die sich bis an die Bergspitzen hinaufstapeln. Die Wege sind zeitlose Pilgerrouten, Pfade zwischen Dörfern oder Tracks zu hoch gelegenen Weidegebieten. Die Trekking Gebiete Nepals sind keinesfalls unberührt; sie sind eine unglaublich schöne und natürlich gebliebene Ecke auf unserer Welt.

Trekking ist in einfachen Worten abenteuerliches Laufen. Es ist nicht Klettern oder Bergsteigen und die praktischen Aspekte sind nicht zu übersehen: In den Dörfern und entlang der Trekking Wege gibt es Teehäuser oder einfache Lodges, wo Mahlzeiten und Übernachtungen problemlos in englischer Sprache bestellt und arrangiert werden können. Alternativ werden bei einer kommerziell geführten Tour drei Mahlzeiten am Tag durch das Begleitpersonal serviert. Ohne die Notwendigkeit seine eigene Verpflegung und das notwendige Campingmaterial mit sich zu tragen, werden die Rucksäcke verhältnismäßig leicht (dies wird jedoch schnell durch die Höhe relativiert). Falls ein Porter/Träger engagiert wird, bleibt lediglich ein Tagesrucksack für den eigenen Rücken übrig.

Ein Trekking in Nepal kann ganz unterschiedlich aussehen, es reicht von kurzen Lauftagen mit viel Zeit zum Fotografieren, einem gemütlichen Mittagessen oder von Gedankenaustausch mit anderen Abenteurern bei einer entspannenden Tasse Tee bis hin zu Herausforderungen die überwiegend physische Anstrengungen beinhalten. Ebenso wie die impulsiven Bergmassive gibt es mächtige Hügelketten, je nach Trekking müssen einige von ihnen erklommen werden. Auch leicht beladen bedeutet Trekking in Nepal reichlich schwere Atmung und Schweiß.

Nepal ist Asien und egal wie Vorsichtig man ist, muss mit dem Unbehagen einer Krankheit gerechnet werden. Es gibt wohl kaum einen Trekking Reisenden der nicht mit ein oder zwei Tagen Magenverstimmung zu kämpfen hatte. Verglichen mit der ganzen wunderbaren Erfahrung scheint dies, glücklicherweise, ein eher triviales Problem zu sein.

Um den Himalaya zu erfahren, muss man nicht unbedingt der harte Outdoor Typ sein. Trekking Reisende kommen in allen Formen und Größen, mit den unterschiedlichsten Zielen. Trekking ist physisch herausfordernd, aber sicherlich von der Mehrheit der Leute machbar, insbesondere, wenn man sich mit dem Konzept des Trekkings in Nepal auseinander gesetzt hat und Spaß daran findet. Wieder zuhause angekommen, formen sich, ohne sich darüber im Klaren zu sein, bereits neue Gedanken über das nächste Trekking Abenteuer.

Trekking in den Höheren Lagen bedeutet sich in einer extremen Bergumgebung zu bewegen. Es kann ohne große Vorankündigung schneien. Notfalleinrichtungen sind begrenzt und die meisten Dörfer verfügen über kein Telefon. Hinzu kommt die extreme Höhe und die damit verbundenen Unbehaglichkeiten und Probleme. Ignoranz und Dummheit bezüglich Akklimatisierung kann und führt auch heute noch zu Todesfällen, obwohl es absolut vermeidbar ist.

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