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Nepal – Trekking Ausrüstung

Für das Trekking, unbeachtet der Saison, benötigt man überwiegend lockere und leichte Bekleidungsstücke für die warmen Tage. Oberhalb von 3000m ü. M. sind die Tage kühler und eine Auswahl an kombinierbaren, warmen und winddichten Schichten ist am Besten. Diese Schichten sind ausreichend für die Abende in den Lodges von April bis Oktober. Für die restlichen Monate im Jahr ist eine dicke Daunenjacke für die höheren Regionen essentiell.

Die Ausrüstungsauswahl – folgende Faktoren sind zu beachten

Während der Haupttrekkingzeit von Oktober bis Dezember ist es beinahe vollständig trocken und ein Set an Kleidung (plus extra Shirt und Unterwäsche) ist ausreichend. Vom späten Winter bis in den Mai hinein können die Kleidungsstücke nass werden und eine Wasser abweisende Oberschicht ist zu empfehlen.

All dies addiert sich schnell zu einer Menge an Ausrüstung und Kleidung. Da alles selber getragen werden muss, ist eine sorgfältige Auswahl notwendig. Zudem ist das Gepäck bei Inlandsflügen auf 15kg beschränkt.

Das Zwiebel- oder Schichtenprinzip

Trägt man mehrere dünne Kleidungsschichten kann man schnell und bequem, wenn es zu warm wird eine Schicht ausziehen oder wenn die Temperaturen fallen sollten, eine weitere Schicht anziehen. Dies hält die Kleidung trocken und macht sie so bequemer und wärmer. Die erste Lage direkt auf dem Körper wird wahrscheinlich durch Schweiß nass und man sollte sich überlegen, ein langärmeliges und/oder kurzärmeliges Oberteil aus Merinowolle zu kaufen. Dies ist ein gutes Prinzip um während der Tage zu laufen, in den kalten Nächten hingegen ist es besser, über trockene Thermowäsche die dickste Daunenjacke, die man finden kann, anzuziehen. Daunen sind über eine große Temperaturspanne komfortabel und somit sind auch dicke Jacken während eines milden Abends funktional.

Kälte in der Höhe

Über 4000m ü. M. ist es ganzjährlich kalt. Selbst nach einem sonnigen und warmen Tag fallen die Abendtemperaturen dramatisch ab. Von November bis April sind die Nächte sehr kalt. Nächtliche Hochgebirgstemperaturen sind ähnlich wie die eines Gefrierschrankes (welcher normalerweise auf -18 Grad Celsius eingestellt ist), sie können aber selbst in den Trekking Gebieten bis zu -30 Grad Celsius fallen

Ein weiterer Faktor der zum Auskühlen führt, ist der Sauerstoffmangel. Es ist überwiegend der Sauerstoff im Blut, der die Finger und die Zehen warm hält. Der Trick in der Höhe liegt in der sorgfältigen Regulierung der eigenen Körpertemperatur. Wenn möglich sollte man feuchte und nasse Kleidung vermeiden und im Moment des Abkühlens eine zusätzliche Schicht anziehen. Die kritischste Zeit ist wohl am Ende eines Tages, wenn die eigenen Energiereserven aufgebraucht sind – ein unmittelbarer Snack oder zumindest ein heißer Tee helfen. Es ist einfacher warm zu bleiben, als sich nach einem Auskühlen wieder aufzuwärmen.

Ausrüstungsliste

  • Schlafsack
  • Trekkingrucksack
  • Trekkingschuhe
  • Trekkingsocken
  • Daunenjacke
  • Wind und Regenjacke
  • Fleecejacke
  • T-Shirt
  • Unterwäsche
  • Lange Unterwäsche
  • Trekkinghose
  • Mütze
  • Sonnenhut
  • Handschuhe
  • Handtuch
  • Wasserflasche
  • Sonnencreme
  • Sonnenbrille
  • Stirntaschenlampe
  • Trekking Stöcke
  • Rucksacküberschutz
  • Kulturbeutel
  • Feuerzeug
  • Lippenbalsam mit hohem Lichtschutzfaktor
  • Fotokamera
  • Reisemedizin, Erste Hilfe Set
  • Buch, Tagebuch, Kugelschreiber
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